Die Beruflichen Schulen Biedenkopf nehmen derzeit an zwei Modelversuchen teil:

"EVBA - Entwicklung und erfolgreiche Vermarktung von neuen Berufsschulangeboten"
Wie können berufliche Schulen ein eigenständiges Profil entwickeln und sich dauerhaft als Kooperationspartner der regionalen Wirtschaft etablieren?
Die demografische Entwicklung wird in wenigen Jahren zu zurückgehenden Schülerzahlen führen.
Dann stehen auch Schulstandorte zur Disposition.
Deshalb gilt es, bereits heute zukunftsfähige Konzepte zu erarbeiten.
Ein Weg ist, durch ein geeignetes Marketing Wege zu finden, um das Angebot der beruflichen Schulen noch stärker auf die Belange der Kunden auszurichten.
Hierbei geht es neben den schulischen Angeboten auch um das Thema Weiterbildung.
In diesem Zusammenhang soll auch aufgezeigt werden, welche organisatorischen Voraussetzungen notwendig sind, um ein stärker am Markt orientiertes Verhalten zu ermöglichen.

"ViLBe - Virtuelles Lernen an Berufsschulen"
Virtuelle Lernformen und der Umgang mit neuen Medien sind in der Wirtschaft weit verbreitet. Die Kompetenz, die "Tools" für die eigne Entwicklung und Lernprozesse einzusetzen, ist eine Basisqualifikation, über die alle Azubis verfügen sollten.
Daneben kann virtuelles Lernen helfen, die Wegezeiten bei der Bildung überregionaler Fachklassen zu verkürzen und trotz räumlicher Entfernung den Kontakt zwischen Schülern, zwischen Schülern und Lehrern und zwischen Lehrern, Schülern und Ausbildungsbetrieben zu verbessern. Virtuelles Lernen bietet generell die Möglichkeit, Angebote überregional zugänglich zu machen.
Dadurch haben auch Berufsschulen im ländlichen Raum neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Zur nachhaltigen Umsetzung und Implementierung der Projektziele wird von 5 ausgewählten Projektschulen die Entwicklung eines transferfähigen Konzeptes erarbeitet, das die Übertragung der Ergebnisse und Erfahrungen auf andere Berufe und Berufsfelder ermöglicht.